15/12/2025
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15/12/2025

KOBO-Querschnitt: Tagungsunterlagen sind online

Am 19. November 2025 fand zum zweiten Mal die Veranstaltung «KOBO-Querschnitt» statt. Es haben rund 70 Personen teilgenommen. Vertreten waren Ingenieurbüros, kantonale Fachämter, Bundesämter und Forschungseinrichtungen. Die Tagungsunterlagen können Sie nun herunterladen.

Im Fokus der Tagung stand der fachliche Austausch zur Bodenkartierung und deren zukünftige Weiterentwicklungen. Im ersten Teil erhielten die Teilnehmer:innen verschiedene Einblicke in die Bodenkartierung ausserhalb der Schweiz. Der erste Gastreferent, Stefan Forstner, des Bundesforschungszentrums für Wald gab einen Einblick in die Bodenkartierung in Österreich. Er stellte deren Grundlagen vor, skizzierte deren Anwendungen und beschrieb deren Weiterentwicklung.

Der zweite Gastreferent, Sebastian Gutierrez, der Aarhus Universität Dänemark gab einen Überblick wie Methoden der digitalen Bodenkartierung in Dänemark seit rund zwei Jahrzehnten angewendet werden. Gutierrez stellte insbesondere Herangehensweisen vor, um die Bodengesundheit zu bewerten – auch mit Hilfe von Citizen Science.
Anatol Helfenstein vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) stellte die organisatorischen Leitplanken der Bodenkartierung Schweiz (BoKa-CH) dar. Armin Keller vom Kompetenzzentrum Boden (KOBO) gab einen Überblick zu neuen technischen Entwicklungen und informierte zum aktuellen Stand der verschiedenen KOBO-Pilotprojekte.

Der zweite Teil der Tagung stand im Zeichen der vier Workshops zu Themenkarten, zu digitalen Feldtools, der KLABSKA und Rollen der Akteur:innen. Eifrig wurden Gedanken auf Post-it’s notiert, Fragen gestellt und neue Ideen entwickelt. Wir haben die Ergebnisse der vier Workshops für Sie zusammengefasst.

Gemeinsam neue Arbeitsweisen etablieren

Das KOBO dankt allen Teilnehmer:innen und Referenten für die Teilnahme und Ihren Input. Die Workshops haben Perspektiven aus der Bundesverwaltung, den kantonalen Behörden, Ingenieurbüros und der Forschung zusammengebracht. Daraus sind wertvolle Beiträge entstanden.
Der Querschnitt zeigte deutlich: Die Einführung neuer Arbeitsweisen in der Bodenkartierung erfordert von allen Beteiligten:

  • eine gute Kommunikation,
  • die Schulung neuer Methoden und neuer Tools sowie
  • die gemeinsame Weiterentwicklung im Rahmen von Pilotprojekten.

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